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News-Archiv | Artikel vom 20.06.2014

Damit Fußball nicht zum Eigentor wird (20.06.2014)

Damit Fußball nicht zum Eigentor wird (20.06.2014)Mit dem Produkt Fußball wird gerade während der WM ordentlich geworben – auch von der Finanzindustrie. Für denjenigen, der eine langfristig ausgerichtete Alters­vorsorge verfolgt, sind solche Angebote allerdings nur bedingt von Interesse.

Vier Tore gegen Portugal – der Start des deutschen Teams in die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien war geglückt, Deutschland befindet sich im kollektiven Fußballrausch. Von der Euphoriewelle, die schon im Vorfeld der WM anrollte und die jetzt immer mehr an Fahrt gewinnt, will auch die Industrie profitieren: Seit Wochen bestimmen WM-Angebote die Prospekte von Fast-Food-Ketten, von Elektronikmärkten und – genau, von Finanzunternehmen.

Die Bandbreite des Angebots der Banken ist groß: Manch ein Geldhaus bietet extra auf die WM abgestimmte Festgeldkonten an, deren Zinsen etwa bei jedem Tor, das die DFB-Elf schießt, von einem sehr niedrigen Niveau aus um einen bestimmten Anteil steigen ¬– dass dieser Anteil ebenfalls gering ausfällt, muss angesichts der aktuellen Niedrigzinsen wohl nicht erwähnt werden.

Manche Anbieter wiederum locken mit Zertifikaten, die jeweils für ein Teilnehmerland stehen und deren Wert sich nach dem Abschneiden der jeweiligen Mannschaft bei der WM richtet – gewinnt die Mannschaft, steigt das Papier, verliert sie, fällt das Papier. Die Zertifikate bieten dem Käufer zwar beim entsprechenden sportlichen Abschneiden eine ordentliche Performance. Doch sie bergen auch das Risiko eines Totalverlustes – sind also im Prinzip nichts Anderes als eine Sportwette.

Schon die Aktien von Fußballvereinen sind für Anleger mit einer konservativen Ausrichtung eher mit Vorsicht zu genießen, ist ihre Wertentwicklung doch zum großen Teil vom sportlichen Erfolg des Clubs abhängig – und der ist bekanntlich nicht kalkulierbar.

Zwar gibt es auch Zertifikate, die mehr sind als Sportwetten, beispielsweise solche, die die Entwicklung der Aktien von Unternehmen nachbilden, die von der WM insofern profitieren, als sie Umsatz mit dem Turnier erzielen – etwa Gesellschaften, die im Bereich Infrastruktur tätig sind und beispielsweise Stadien bauen. Allerdings dürften deren Aktienkurse wohl dank der Aussicht auf gute Geschäfte bereits seit Monaten gut gelaufen sein – und daher auch nichts mehr für einen langfristigen Anlageplan sein.

Wie generell mit anderen Modeerscheinungen ist es auch aktuell mit dem Thema Fußball: Trends sind in der Regel zeitlich begrenzt – und daher für eine langfristige Alters­vorsorge nicht geeignet. Bevor der Anleger sich also Gedanken darüber macht, ob er auf Angebote wie die aktuellen zur WM eingeht, sollte er sich vielmehr mit einem professionellen Ruhestandsplaner beraten. Wenn es um einen kontinuierlichen Vermögensaufbau geht, der später einmal eine finanzielle Unabhängigkeit gewährleisten soll, weiß der Experte am besten, was zu tun ist. Der Ruhestandsplaner wird Ihnen als Kunden mit all seiner Erfahrung eine Strategie auf Ihre individuelle Situation und auf Ihr persönliches Risiko-Chancen-Profil zuschneiden. Damit können Sie bei der WM entspannt Fußball schauen – während Ihr Geld für Ihre Alters­vorsorge arbeitet.


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